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Posts tagged Digitalisierung
Baumolsche Kostenkrankheit

“In the mid-2010s, Thiel made the following observation: ‘I would say that we lived in a world in which bits were unregulated and atoms were regulated.’ Software was evolving through ‘permissionless innovation’, while physical technology was tied down in regulation that largely stifled change.” – Matt Ridley in seinem Buch „How innovation works”.

Wir leben in einer Zeit rasanter Innovationen, so zumindest die weitläufiger Wahrnehmung. Und in gewissen Sektoren ist diese Wahrnehmung durchaus korrekt. Wie Peter Thiel aber schon vor mehr als 10 Jahren erkannt hat, verzeichnen wir den Großteil der Innovation in der Welt der Bits – der digitalen Welt - und nur wenig bis gar keine Innovationen in der Welt der Atome – der physischen Welt.

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Eindringling Luxus

„One of history’s few iron laws is that luxuries tend to become necessities and to spawn new obligations. Once people get used to a certain luxury, they take it for granted. Then they begin to count on it. Finally they reach a point where they can’t live without it.” - Yuval Noah Harari in seinem Buch „Sapiens“.

Wahrscheinlich braucht es gar keinen Historiker, um zu erkennen, dass wir Menschen uns schneller an neu gewonnenen Luxus gewöhnen als uns lieb ist. Ob ein neues Handy, Auto oder Kleidungsstück – meist ist die anfängliche Begeisterung bereits nach wenigen Tagen verflogen.

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Betrug als Sicherheit

Abgesehen von ihrer Währungsfunktion haben Blockchains unter anderem ein enormes Potential zur Verbesserung demokratischer Prozesse. So ist beispielsweise das Konzept des quadratischen Wählens mit Hilfe der Blockchain-Technologie sehr gut umsetzbar.

Ein großes Problem dabei: die Identität.

„But we also want another crucially important property: we want an identity that you cannot credibly rent or sell.” – Vitalik Buterin in seinem Artikel „On Collusion”.

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Denkende Körper

Ein Faktor, der in der gesamten Debatte rund um die voranschreitende Digitalisierung gerne verloren geht, ist der Körper.

Dabei reicht ein Blick in den Alltag, um zu erkennen, dass wir mehr wissen als wir formulieren können. So kann niemand vollkommen exakt erklären, wie er Rad fährt, schwimmt oder läuft. Wir denken also mit unserem Körper.

Was hat das aber mit Digitalisierung zu tun? Wenn wir am Computer oder dem Smartphone arbeiten, verwenden wir für verschiedenste Aufgaben dieselben Bewegungen. Ob wir schreiben, rechnen oder spielen – wir arbeiten immer mit Maus und Keyboard beziehungsweise einem Touchscreen.

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