Voestalpine AG

Voestalpine AG

Die Voestalpine AG ist einer der führenden Produzenten von den verschiedenstenen Stahprodukten und dabei ein führender Partner der Automobil-, Haushaltsgeräte-, Öl- und Gas- sowie der Luftfahrt- und Schienenverkehr-Industrie.  

 

Stahl (S), in diesem Segment werden Grobbleche hergestellt und an Industrieunternehmen in der ganzen Welt verkauft. Bei Grobblechen handelt es sich um gewalzte Stahlplatten, die in große Rollen (Coils) geliefert werden, wobei die Platten dicker als drei Zentimeter sind. In diesem Bereich ist die Voest vor allem für anspruchsvolle Anwendungen globaler Qualitätsführer.

 

Spezialstahl (SS), in diesem Segment werden hauptsächlich sogenannte Werkzeugstähle für den Werkzeugbau, sowie auch diverse andere Stähle, die zur Produktion von diversen Komponenten reichend von welchen für den Bau von Flugzeugtriebwerken, bis hin zu Komponenten, die bei Gasturbinen zum Einsatz kommen produziert.

 

Metall-Ingenieurswesen (MI), in diesem Bereich stellt die Voest Stahl für Bahnsysteme, wie Schienen sowie Produkte für die Schweißindustrie wie bspw. Schweißdrähte her. Bei den Bahnsystemen ist die Voest nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer.

 

Metall-Formierung (MF), in diesem Segment stellt der Konzern qualitativ hochwertige und speziell für einzelne Kunden hergestellte Stahlprodukte her. Außerdem werden beispielsweise Karosserieteile für die Autoindustrie und weitere vor allem auf Qualität ausgerichtete Anwendungen, für welche der Stahl spezifische Formen besitzen muss, produziert.

Voestalpine AG

Voestalpine AG

Die Voestalpine AG ist einer der führenden Produzenten von den verschiedenstenen Stahprodukten und dabei ein führender Partner der Automobil-, Haushaltsgeräte-, Öl- und Gas- sowie der Luftfahrt- und Schienenverkehr-Industrie.  

 

Stahl (S), in diesem Segment werden Grobbleche hergestellt und an Industrieunternehmen in der ganzen Welt verkauft. Bei Grobblechen handelt es sich um gewalzte Stahlplatten, die in große Rollen (Coils) geliefert werden, wobei die Platten dicker als drei Zentimeter sind. In diesem Bereich ist die Voest vor allem für anspruchsvolle Anwendungen globaler Qualitätsführer.

 

Spezialstahl (SS), in diesem Segment werden hauptsächlich sogenannte Werkzeugstähle für den Werkzeugbau, sowie auch diverse andere Stähle, die zur Produktion von diversen Komponenten reichend von welchen für den Bau von Flugzeugtriebwerken, bis hin zu Komponenten, die bei Gasturbinen zum Einsatz kommen produziert.

 

Metall-Ingenieurswesen (MI), in diesem Bereich stellt die Voest Stahl für Bahnsysteme, wie Schienen sowie Produkte für die Schweißindustrie wie bspw. Schweißdrähte her. Bei den Bahnsystemen ist die Voest nach eigenen Angaben weltweiter Marktführer.

 

Metall-Formierung (MF), in diesem Segment stellt der Konzern qualitativ hochwertige und speziell für einzelne Kunden hergestellte Stahlprodukte her. Außerdem werden beispielsweise Karosserieteile für die Autoindustrie und weitere vor allem auf Qualität ausgerichtete Anwendungen, für welche der Stahl spezifische Formen besitzen muss, produziert.

Fazit - 897200

Fazit - 897200

Der Grundstein der Voestalpine AG ist ein bedenkenswert tragischer, so wurde das Unternehmen ursprünglich 1938 als Standort der Reichswerke AG „Hermann Göring“ Berlin gegründet und diente denn ganzen Weltkrieg über als Produktionsfabrik für Eisen- und Stahl, der für den Krieg benötigt wurde.

Das Unternehmen blieb auch nach dem Krieg in staatlichen Händen, wobei 1952 der Durchbruch der Vöest gelang als sie ein revolutionäres Erfahren entwickelten und damit einen klaren Marktvorteil im Stahlerzeugungsgeschäft bekamen. Nachdem das Unternehmen 1985 unter staatlicher Kontrolle zerbrach und bankrott ging, kam es im Jahre 1988 zu einer vollkommenen Neustrukturierung des Konzernes und 1993 schließlich zu einer Privatisierung und der damit einhergehenden Befreiung von der politischen Kontrolle über die Voest.

Heute gut 24 Jahre nach der Befreiung aus der Staatsverwaltung ist die Voest mit gut 49.700 Mitarbeitern, einem Umsatz von 11.3 Milliarden sowie einer Marktkapitalisierung von gut 9 Milliarden eines der führenden Unternehmen in der Produktion von Stahl sowie das größte börsennotierte Unternehmen Österreichs.

Der Konzern zeichnet sich schon seit Jahren durch stabile, wenn auch praktisch stagnierende Umsätze nieder, welche inflationsgemäßen damit langsam aber stetig eher nach unten tendieren.

Nun würde man meinen, dass sich dafür die Effizienz des Unternehmens umso mehr sehen lassen kann, doch auch dies ist mit einer Gesamtkapitalrentabilität von 4% sowie operativen Margen von 7% keineswegs der Fall und vermittelt etwas das Gefühl, als würde die staatliche Hand, hier noch gehörig die Finger im Spiel haben.

Der zweitgrößte Aktionär des Unternehmens sind übrigens die Mitarbeiter mit gut 15%, was vielleicht auch zu Teilen, die nicht sehr auf Rentabilität oder Profitabilität schauende Führungsweise erklärt.

Finanziell ist eine grundsätzliche Stabilität gegeben, allerdings hätte ich nichts gegen eine etwas solidere Aufstellung, bedenkt man, dass die zyklische Anfälligkeit des Unternehmens durchaus gegeben ist.

Hier habe ich allerdings die Vermutung, dass wir einen Zusammenbruch der Voestalpine nicht erleben werden, da das Stichwort „Too big to fail“, hier wohl zu österreichischen Eingriffen führen würde.

Alles in allem halte ich die Voestalpine AG schon einmal aus den eben genannten grundsätzlichen Fundamentaldaten für nicht attraktiv, und sehe in der Preissetzung mit einem KGV von 18, ein ganz klar unattraktives und viel zu hohes Kursniveau, welches unter anderem auch viel durch österreichische Banken gepusht wird, die für österreich-zentrische Fonds nicht wirklich viele große und solide Möglichkeiten neben der Voest haben.

 

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